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KUNDENFALL · Wirtschaftskammer Österreich · 600.000 Mitgliedsbetriebe

Eine Plattform. Viele Services. Die digitale Infrastruktur der WKO, betrieben mit UNOY.

600.000+

Mitgliedsbetriebe
erreichbar über die Service-Plattform

10+

Workflows
live und in Vorbereitung

Co-Build

mit der WKO
gemeinsam aufgebaut, gemeinsam betrieben

Im Einsatz

Arbeit. Erledigt.

UNOY · Customer
00

Produkt

Die WKO betreibt UNOY als Service-Plattform.

Workflows und Service-Tools von UNOY für über 600.000 Mitgliedsbetriebe, vom KMU.DIGITAL-Beraterbericht bis zur DSB-Compliance-Suite. Über zehn laufen bereits live, drei sind in Vorbereitung, viele weitere werden folgen.

Verschiedene Abteilungen der WKO arbeiten parallel auf derselben Plattform, selbstständig und mit der Unterstützung von UNOY. So wird die WKO befähigt, ihr Fachwissen und ihren Support optimal an ihre Mitglieder weiterzugeben.

Das ist der Plattform-Effekt: Jeder weitere Service entsteht auf bestehendem Fundament, nicht auf der grünen Wiese.

Live im Einsatz

  • KMU.DIGITAL · Beraterberichte
  • ESG-Software · Auswahl & Marktübersicht
  • Nachhaltigkeits-Verpflichtungen · Ratgeber
  • DSGVO-Informationsverpflichtungen · Ratgeber

In Vorbereitung

  • E-Rechnung & Peppol
  • DSB-Compliance-Suite
  • ESG Report Agent
  • ESG-Berichtspflichten

Modell & Reichweite

  • Co-Build · gemeinsam mit der WKO
  • 600.000 Mitgliedsbetriebe
  • 9 Bundesländer + 90 Fachverbände
01

Wer ist WKO?

Wirtschaftskammer Österreich

Die Wirtschaftskammer Österreich ist die gesetzliche Interessenvertretung von 600.000 Mitgliedsbetrieben, verteilt auf 9 Landeskammern und 90 Fachverbände. Sie entwickelt für ihre Mitglieder regulatorische Services in den Domänen Recht, Datenschutz, Förderwesen, Compliance, Nachhaltigkeit und elektronische Rechnung.

UNOY arbeitet eng mit der WKO zusammen. Heute laufen über zehn Workflows live, weitere sind in Vorbereitung, alle auf einer gemeinsamen Plattform.

02

Das Problem

Was vorher schwierig war.

Regulatorisches Fachwissen muss bei der WKO 600.000 Mitgliedern zugänglich sein, über alle Bundesländer, Branchen und Betriebsgrößen hinweg. Die klassische Antwort: Beratungs-Hotlines, Merkblätter, PDF-Formulare. Das skaliert nicht, weil jede Frage einen Menschen bindet.

Dazu kommen die regulatorischen Wellen. Jede neue Richtlinie trifft jeden Mitgliedsbetrieb, und keine Kammer kann das in tausendfacher Einzelberatung abarbeiten.

Die Lösung sind digitale Workflows mit drei Eigenschaften: juristisch hinterlegt, gegen das WKO-System authentifiziert, Ergebnis direkt zugestellt. Aufbau und Betrieb über UNOY, die juristische Verantwortung bleibt bei der WKO.

03

Services im Detail

Die Services im Detail.

Jeder Service folgt demselben Muster: Arbeit rein. Ergebnis raus. Pro Service beschreiben wir Aufgabe, Funktionsumfang und Reichweite. Sieben Services im Detail, von KMU.DIGITAL bis zum ESG Report Agent.

03.01 · Live

KMU.DIGITAL: Beraterberichte.

Digitalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) in Kooperation mit der WKO. Zertifizierte Berater erstellen über UNOY die für die Antragstellung erforderlichen Beraterberichte, strukturiert erfasst, automatisiert validiert und in einheitlichem Format an die Förderstelle übergeben.

Technische Tiefe

14 Berichts-Schemas, 4 Consulting-Tracks. Sieben klassische Berichte (PA1 bis 3, SB1 bis 4) plus sieben Twin-Transition-Berichte (GPA1 bis 3, GSB1 bis 4). Tracks: Geschäftsmodelle und Prozesse, E-Commerce und Marketing, IT- und Cybersecurity, digitale Verwaltung. Strukturierte Export-Pipeline für das WKO-Backend-Einreichsystem. Beraterbericht-Erfassung mit vier Tracks plus Pipeline-Run-Übersicht im Admin-Dashboard.

04

So entsteht ein Service

Vier Schritte. Vier bis sechs Wochen.

Jeder Service entsteht im gleichen Pattern. Wir haben es bei sechs laufenden und drei kommenden Workflows angewendet, die Schritte sind reproduzierbar, der Zeitrahmen verlässlich.

01

Workshop

Gemeinsam mit der WKO-Fachseite das Regelwerk durchgehen. Welche Frage stellt das Mitglied? Was ist die richtige Antwort? Welche Quellen werden zitiert? Wo greift juristische Letztverantwortung?

1 Woche

02

Build

Workflow-Aufbau auf der Plattform: Ratgeber-Logik, Pflichtfelder, Verzweigungen, Output-Templates. WKO-Juristen pflegen die Regelbasis direkt im System mit, ohne Entwicklungsticket.

2 bis 3 Wochen

03

Pilot

Erste Mitglieder durchlaufen den Workflow. Wir messen mit, sammeln Edge Cases, schärfen die Regelbasis nach. Die WKO-Fachseite hat dabei die letzte Stimme bei kritischen Outputs.

1 Woche

04

Live

Workflow öffentlich, in WKIS integriert, Audit-Trail aktiv. Änderungen am Regelwerk werden versioniert nachgeführt, neue Judikatur, neue Schwellenwerte, neue Pflichten kommen so direkt ins System.

laufend

Voraussetzung ist eine fachlich verantwortliche Stelle, die das Regelwerk pflegt. UNOY liefert das Engineering, nicht die juristische Interpretation.

06

WKIS-Integration

Ein Login. Alle Services.

UNOY hat die Service-Plattform an WKIS angebunden, das zentrale Single-Sign-on der Wirtschaftskammer Österreich. Mitglieder melden sich einmal an, alle Workflows sind verfügbar. Keine zusätzliche Registrierung, keine separaten Passwörter.

Anbindung · WKIS-SSO

Mitglied

WKIS-Login

WKO-Identität

OAuth2-Authentifizierung

UNOY-Plattform

Alle Workflows

Technisch · OAuth2 über WKIS-SSO

Standardisierte Anbindung an das WKO-Identitätssystem. Die Authentifizierung verbleibt vollständig in der WKO-Infrastruktur, kein zusätzlicher Identity-Provider nötig.

Reichweite · 600.000+ ohne Extra-Onboarding

Jeder Mitgliedsbetrieb mit WKIS-Zugang kann jeden UNOY-Workflow sofort nutzen. Neue Services kommen dazu, ohne dass Mitglieder neu registriert werden müssen.

Datenschutz · Auftragsverarbeitung nach DSGVO

Daten bleiben in WKO-Verantwortung, UNOY verarbeitet im Auftrag. Versioniert, mit Audit-Trail pro Vorgang, in EU-Rechenzentren mit ISO-27001-Zertifizierung.

07

Auf dem Weg

Was als nächstes kommt.

Die Service-Familie wächst entlang der regulatorischen Wellen. Vier Themen stehen aktuell an.

In Vorbereitung

E-Rechnung & Peppol

E-Rechnung · Pilot

E-Rechnung & Peppol vor dem Pilotbetrieb.

Das Tool ist konzeptionell abgeschlossen: Versand und Empfang strukturierter E-Rechnungen über Peppol, für EPUs und Kleinbetriebe ohne eigene Buchhaltungssoftware. Der Pilotbetrieb ist in Vorbereitung.

In Vorbereitung

In Vorbereitung

DSB-Compliance-Suite

Datenschutz · Selbstcheck

DSB-Compliance-Suite startet.

Strukturierter DSGVO-Selbstcheck mit sechs Hauptmodulen und fünf Spezial-Tools, methodisch von einem Datenschutzbeauftragten verantwortet. Stammdaten und Verarbeitungen werden modulübergreifend wiederverwendet.

In Vorbereitung

In Vorbereitung

ESG Report Agent

ESG · Lieferketten

ESG Report Agent für KMU.

KI-gestützte Beantwortung von Lieferketten-Anfragen für KMU. Klassifizierung der eingehenden Anfrage plus Antwortlogik, gemeinsam mit der WKO entwickelt, mit manueller Wissens-Ergänzung als Fallback. Umfasst die vollständige User Journey inklusive Einzelprüfung.

In Vorbereitung

In Vorbereitung

ESG-Berichtspflichten

ESG · CSRD/NaBeG-Check

ESG-Berichtspflichten individuell prüfen.

Wer ist von CSRD und dem österreichischen NaBeG betroffen, ab wann, in welchem Umfang? Der Workflow führt mit wenigen Fragen zum passenden Berichtsstandard, von Vollberichtspflicht über VSME für KMU bis zur Nicht-Betroffenheit.

In Vorbereitung

08

Erfahrungen

Was wir gelernt haben.

Die WKO ist die breiteste Live-Implementierung von UNOY im deutschsprachigen Raum. Mehrere Workflows im Produktivbetrieb, weitere in Vorbereitung, verschiedene Abteilungen auf einer gemeinsamen Plattform. Diese Konstellation hat das Produkt geprägt, vor allem an drei Stellen.

Erkenntnis eins: Self-Service braucht juristische Letztverantwortung, beides geht. Wenn 600.000 Betriebe auf eine Plattform zugreifen, muss jeder Routinevorgang ohne menschliches Eingreifen sauber durchlaufen. Trotzdem darf an keiner Stelle die juristische Verantwortung verwässern. Routine läuft kontrolliert automatisiert, kritische Stellen mit Freigabepfad.

Erkenntnis zwei: Fachpartner brauchen eine Plattform, auf der sie selbst arbeiten. Workflows mit fachlicher Beteiligung, wie der Ratgeber zu Nachhaltigkeits-Verpflichtungen mit unfold consulting oder die DSB-Compliance-Suite mit datenschutzrechtlicher Kuratierung, brauchen eine Umgebung, in der Inhalte direkt gepflegt werden. Ohne den Umweg über ein Entwicklungsticket.

Erkenntnis drei: Regulatorische Wellen sind kein Sonderfall, sie sind der Normalfall. Die Plattform ist auf Welle-für-Welle-Aufnahme ausgelegt: neue Services entstehen modular, ohne die bestehenden anzufassen.

09

Häufige Fragen

Was Sie wissen wollen.

Liefert UNOY die Antworten oder die WKO?

Die WKO. UNOY stellt die Plattform, auf der die Workflows laufen. Die juristische Verantwortung trägt die WKO über ihre Fachjuristen und Fachpartner; kritische Outputs werden vor Auslieferung freigegeben. Bei Datenschutz-Workflows ist die Methodik datenschutzrechtlich co-authored, beim Ratgeber Nachhaltigkeits-Verpflichtungen kuratiert unfold consulting die Inhalte.

Welche Services sind aktuell live?

Vier Workflows laufen aktuell live: die KMU.DIGITAL-Beraterberichte, die ESG-Softwarelösungen-Plattform, der Ratgeber zu Nachhaltigkeits-Verpflichtungen und der DSGVO-Informationsverpflichtungen-Ratgeber. Vier weitere sind in Vorbereitung: E-Rechnung und Peppol, die DSB-Compliance-Suite, der ESG Report Agent und die ESG-Berichtspflichten.

Auf welcher Infrastruktur läuft die Plattform?

Die UNOY-Services laufen auf beratung.wko.at als Multi-Tenant-Plattform, eine Engine, mehrere Ratgeber. Datenresidenz in der EU, Rechenzentren nach ISO 27001, SOC 2 Type II und ISO/IEC 42001 zertifiziert. Versionierung und Audit-Trail pro Vorgang.

Wie schnell entsteht ein neuer Service?

Ein neuer Service braucht von Workshop bis Pilot vier bis sechs Wochen. Voraussetzung: eine fachlich verantwortliche Stelle, die das Regelwerk pflegt, UNOY liefert das Engineering, nicht die juristische Interpretation.

Skaliert die Plattform für 600.000 Mitgliedsbetriebe?

Ja. Die Plattform läuft in einem EU-Rechenzentrum mit Hochverfügbarkeits-Setup. Lastspitzen entstehen vor allem an regulatorischen Stichtagen, die Architektur ist darauf ausgelegt.

Wie geht es weiter mit der Service-Familie?

Drei Themen sind in Vorbereitung (siehe Auf dem Weg): E-Rechnung und Peppol, DSB-Compliance-Suite und ESG Report Agent. Jede regulatorische Welle bekommt einen eigenen Service, ohne dass die bestehenden angefasst werden.

10

Tech-Stack

Was unter der Haube läuft.

WKIS-SSO

OAuth2-Anbindung an das WKO-Identitätssystem für sichere Mitglieder-Authentifizierung.

Multi-Mandanten-Architektur

Datenisolierung pro Bundesland und Branche, mit zentraler Auswertung.

Regel-Engine mit Versionierung

Juristische Regeln werden direkt von WKO-Juristen gepflegt, mit Audit-Trail auf jeden Änderungsschritt.

Datenschutzbehörde-Workflow

Methodik gemeinsam mit der österreichischen DSB entwickelt, gegen DSGVO und österreichisches DSG validiert.

Peppol Access Point Integration

Anschluss an das österreichische Peppol-Netzwerk, mit Zertifikatsverwaltung.

CSRD/ESRS Templates

Strukturierte Frage-Sets für ESG-Berichte, mit XBRL-Export für Behörden.

EU-Datenresidenz

Alle Daten in Frankfurt und Wien. Keine Drittstaaten. Rechenzentren nach ISO 27001, SOC 2 Type II und ISO/IEC 42001 (AI Management) zertifiziert.

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Andere Kunden

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