Juristische Arbeit
nach eigenen Maßstäben vorbereiten.

120+
Anwälte arbeiten mit dem Prüf-Workflow an Mandanten-Verträgen
Minuten
statt Stunden pro Auftragsvereinbarungs-Prüfung, mit Playbook-Verweis
3 Min
Komplexe Abmahnschreiben erstellt mit Playbook und Anwalts-Freigabe
Produkt
Eine angepasste Workforce für die Kanzlei.
Im CoBuild werden die vorgesehenen Aufgaben auf Fachregeln und Arbeitsweise abgestimmt. Die Kanzlei nutzt die eingerichteten Abläufe anschließend in ihrer Arbeit.
Im Einsatz
- Vertragsprüfung mit Anwalts-Freigabe
- Abmahn-Verteidigungs-Workflow
- Mandanten-Bestandssystem-Anbindung
- Vendor-Continuity dokumentiert
- Datenresidenz EU
Lieferart & Eckdaten
- CoBuild · deutsche Großkanzlei
- Zwei parallele Workflows
- Mandanten-Bestandssystem-Anbindung
Wer ist SKW Schwarz?
SKW Schwarz Rechtsanwälte
SKW Schwarz ist eine der führenden deutschen Wirtschaftskanzleien mit Standorten in München, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Berlin. 120+ Anwälte beraten zu IT-Recht, Datenschutz, Compliance, M&A und Litigation. Mandantenstamm: DAX-Konzerne, internationale Unternehmen, Tech-Mittelstand.
Auftragsvereinbarungen sind das Einstiegsdokument jedes Mandates. Hunderte pro Monat müssen gegen interne Playbooks geprüft werden. Sprache, Klauseln, Haftungsregelungen. Was die Kanzlei aus jahrzehntelanger Erfahrung gelernt hat, steckt in diesen Playbooks. Aber bisher musste jeder neue Vertrag manuell durchgegangen werden.
Das Problem
Was vorher schwierig war.
Bei 120+ Anwälten und hunderten Verträgen pro Monat ist die manuelle Prüfung ein Engpass. Jeder Anwalt liest jede Auftragsvereinbarung gegen das interne Playbook, markiert Abweichungen, formuliert Redlines. Stunden pro Vertrag, hunderte Verträge pro Monat, hunderte Anwaltsstunden im Monat, nur für eine Vorprüfung.
Eine allgemeine Textgenerierung über die Verträge hätte der Kanzlei nicht gereicht: Sie braucht eine Prüfung, bei der jede Entscheidung gegen die Playbook-Regel nachvollziehbar ist.
Was die Kanzlei stattdessen brauchte: ein Workflow, der das Playbook Frage für Frage abarbeitet. Jede Klausel wird gegen die entsprechende Playbook-Regel geprüft. Ergebnis: ein Redline mit Verweis pro Klausel, nachvollziehbar für die zuständigen Anwälte.
Anwendung
Verträge anhand des eigenen Playbooks bearbeiten.
Der Ablauf stellt relevante Klauseln, Abweichungen und Bezüge zum Playbook zusammen. So erhalten die zuständigen Anwälte eine Grundlage für ihre Prüfung.
Schritt
Vertrag hochladen.
01 · Schritt
PDF oder Word-Dokument, drag & drop oder API. Das System klassifiziert: Auftragsvereinbarung, NDA, Beratervertrag, Lizenzvertrag. Verschiedene Playbooks pro Vertragstyp.
Schritt
Klauseln zerlegen.
02 · Schritt
UNOY zerlegt den Vertrag in einzelne Klauseln. Jede Klausel wird einer Playbook-Kategorie zugeordnet: Haftung, Geheimhaltung, Kündigung, Gerichtsstand, etc.
Schritt
Playbook-Prüfung Frage für Frage.
03 · Schritt
Für jede Klausel: Was sagt das SKW-Playbook? Welche Formulierung wäre die Soll-Formulierung? Wo weicht die Ist-Klausel ab? Welche Risiken entstehen? Jede Frage wird mit Quellen-Verweis ins Playbook beantwortet.
Routing-Logik
Klausel im Playbook: Redline mit Soll-Formulierung · Grenzfall (Klausel neu, Praxis unklar): Eskalation an Senior-Anwalt mit Begründung · Kein Match: Hinweis „manuelle Prüfung erforderlich" im Redline.
Schritt
Redline generieren.
04 · Schritt
Aus den Abweichungen wird ein Redline-Vorschlag generiert. Jede Änderung mit Begründung und Playbook-Referenz. Anwalt sieht: was wird geändert, warum, gegen welche interne Regel.
Schritt
Anwalt gibt frei.
05 · Schritt
Der zuständige Anwalt prüft das Redline, akzeptiert oder modifiziert. Nicht das System unterschreibt, sondern der Anwalt. Aber er beginnt nicht bei null, er beginnt bei einem strukturierten, gegen das Playbook geprüften Vorschlag.
Anwendung
Abmahnschreiben strukturiert vorbereiten.
Angaben und Unterlagen werden zusammengeführt und für den vorgesehenen Entwurf verwendet. Fachliche Prüfung, Entscheidung und Freigabe bleiben bei den zuständigen Anwälten.
Schritt
Mandanten-Eingang strukturiert erfassen.
01 · Schritt
E-Mail vom Mandanten mit Markenverletzung, Dokumenten, Screenshots, Nachweisen. Der Anwalt startet COIA, übergibt die Unterlagen als Anlagen, wählt das passende Playbook (UWG, Markenrecht, Vertragsstrafe etc.). Skills lesen die relevanten Informationen aus.
Schritt
Skills orchestrieren das Schreiben.
02 · Schritt
UNOY arbeitet im Hintergrund: Template-Auswahl gegen Verletzungsform abgleichen, Unterlassungserklärung passend zur konkreten Verletzung formulieren, Kostenberechnung nach Gebührenordnung, Anlagen identifizieren und zuordnen. Bei spezialisierten Konstellationen übernehmen Agents mit tieferer Fachkompetenz.
Routing-Logik
Standard-UWG-Fall: Skills bauen das Schreiben · Spezialfall (z. B. ungewöhnliche Verletzungsform): Agent mit Fachvertiefung übernimmt · Unklare Beweislage: Stopp mit Rückfrage an den Anwalt.
Schritt
Anwalt prüft, zeichnet und sendet.
03 · Schritt
Abmahnschreiben-Entwurf mit Unterlassungserklärung, Kostenberechnung und Anlagen. Der zuständige Anwalt prüft, akzeptiert oder modifiziert. Erst nach seiner Freigabe verlässt das Schreiben die Kanzlei. Berufshaftpflicht trägt SKW Schwarz, nicht das System.
Wie das funktioniert
Aufgaben beschreiben. Nach eigenen Regeln arbeiten.
Die Arbeitsumgebung verbindet Auftrag, Fachwissen und vorgesehene Arbeitsschritte. Berechtigte Nutzer sehen, wo ihre Mitwirkung erforderlich ist.
Das Ergebnis ist ein strukturiertes, regelgeführtes Schreiben mit Quellennachweis pro Klausel: vorbereitet von UNOY, freigegeben vom Anwalt.
Erfahrungen
Was wir gelernt haben.
SKW Schwarz setzt UNOY zuerst für die Vertragsprüfung und dann für Abmahnungen ein. Was wir aus beiden Anwendungen gelernt haben:
Anwälte wollen nachvollziehbare Prüfungen. Sie wollen eine Arbeitsumgebung, in der ihr eigenes Playbook lebt und jede Prüfung dagegen nachvollziehbar abgearbeitet wird. Bei der Vertragsprüfung: Klausel für Klausel, mit Quellenverweis. Bei den Abmahnungen orchestriert UNOY im Hintergrund: Skills wählen Templates, berechnen Kosten, ordnen Anlagen zu. Beide Male: der Anwalt zeichnet, nicht die Maschine.
Skills sind der Schlüssel zur Qualitätssicherung. Die eigentliche Intelligenz steckt nicht in der KI, sondern in den Skills: den Arbeitsanweisungen, die definieren, wie UNOY bei einem bestimmten Fall vorgeht. Wer die Skills betreut, kontrolliert die Qualität. Der Anwalt verfasst nicht jedes Schreiben selbst, sondern betreut die Regeln, nach denen Schreiben entstehen.
Der ROI ist nicht „der Anwalt arbeitet weniger". Er ist „der Anwalt arbeitet an dem, wo sein Urteil zählt." Routine läuft strukturiert, das Anwaltswort kommt da, wo es gebraucht wird.
Häufige Fragen
Was Sie wissen wollen.
Ersetzt UNOY den Anwalt bei der Vertragsprüfung?
Nein. UNOY bereitet die Prüfung gegen das interne Playbook nachvollziehbar vor. Die juristische Verantwortung trägt der zuständige Anwalt von SKW Schwarz, der das Redline freigibt.
Wie sicher ist das Playbook auf der UNOY-Plattform?
Das Playbook bleibt in SKW-Schwarz-Verantwortung, mandantenbezogen getrennt gespeichert, in Rechenzentren, deren Betreiber nach ISO 27001, SOC 2 Type II und ISO/IEC 42001 zertifiziert sind. EU-Datenresidenz. Zugriffe und Verschwiegenheitspflichten werden für den Einsatz vereinbart.
Was kostet eine Auftragsvereinbarungs-Prüfung?
SKW Schwarz nutzt CoBuild: einmaliger Setup für den Playbook-Workflow, dann Festpreis pro Prüfung. Konkrete Konditionen direkt mit Alexander Skribe besprechen.
Kann das System auch andere Vertragstypen prüfen?
Ja. SKW Schwarz hat den Workflow für Auftragsvereinbarungen aufgesetzt, weitere Vertragstypen (NDA, Beratervertrag, Lizenz) folgen demselben Muster: eigenes Playbook, eigene Prüf-Regeln, gleicher technischer Workflow.
Wer haftet, wenn das Redline einen Fehler enthält?
Der freigebende Anwalt von SKW Schwarz. Das System macht den Vorschlag, der Anwalt nimmt ihn an oder ändert ihn. Die juristische Verantwortung bleibt bei der Kanzlei, mit voller Berufshaftpflicht.
Was passiert, wenn UNOY ihre Tätigkeit einstellt?
Welche Playbooks, Workflows, Skills und Audit-Logs bei Vertragsende bereitgestellt oder exportiert werden, ergibt sich aus dem vereinbarten Leistungsumfang.
§ 07 · Tech-Stack
Was unter der Haube läuft.
Mehrere Vertragstypen
Auftragsvereinbarung, NDA, Beratervertrag, Lizenzvertrag, jeder Typ mit eigenem Playbook
Klausel-Extraktion
PDF/Word werden in semantische Klauseln zerlegt, mit Position und Kontext
Playbook-Regelwerk
SKW-Schwarz-Playbook als ausführbare Regelmenge, von Anwälten direkt editierbar
Redline-Generator
Track-Changes-Format in Word, mit Begründung und Playbook-Referenz pro Änderung
Zertifizierte Rechenzentren (ISO 27001, SOC 2 Type II, ISO/IEC 42001)
Mandantenbezogen getrennt gespeichert
Audit-Trail
Jeder Prüfschritt dokumentiert, exportierbar für Audits
Anbindung an Bestandssysteme
Microsoft Word · Outlook · iManage / NetDocuments · DocuSign · interne Playbook-Library · Audit-Storage. Auslösbar aus dem Kanzlei-DMS oder per API.
Datenresidenz & Datenschutz
EU-Rechenzentren in Frankfurt und Wien · Auftragsverarbeitungsvertrag (Sub-AV) auf Anfrage · Sub-Prozessor-Liste dokumentiert · Mandantendaten verschlüsselt gespeichert.
AI-Governance
Vorgangs-Inventar, Risikobewertung pro Workflow, Freigaben je Vorgang und regelmäßige Reviews. AI-Governance läuft als Prozess, nicht nur als Policy.
Geben Sie uns einen echten Vorgang.
Wir zeigen, welche Fähigkeiten vorbereitet sind und welche Anpassungen Ihr Vorhaben benötigt.

